Gelungener Jahresabschluss 2017

Am Samstag, gegen 14.30 Uhr führte die Feuerwehr Schneverdingen ihren Jahresabschluss in Form einer gut geplanten Übung durch. Unter Beobachtung etlicher Schaulustiger und bei trockenem aber kaltem Wetter galt folgendes Szenario:

Bei der Firma Agravis (Am Buschfeld/Südring) ist es zu einem Brand im Bereich der Werkstatt gekommen. Als ein Mitarbeiter unbemerkt eine Kraftstoffleitung bei einem Traktor beschädigte, lief infolge Kraftstoff auf einen heißen Auspuff. Schlagartig gab es eine Verpuffung, bei der mehrere Mitarbeiter schwer verletzt wurden und nicht mehr ansprechbar waren. Auf Grund der starken Rauchentwicklung wurde der angrenzende Bürotrakt der Firma ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen und der Fluchtweg für die dort arbeitenden Angestellten abgeschnitten.

Ein Passant, der die starke Rauchentwicklung bemerkt hatte, wollte zur Hilfe eilen und ist mit überhöhter Geschwindigkeit auf das Firmengelände gefahren. Er übersah dabei einen Schlepper mit Pflug und wurde bei dem Zusammenstoß in seinem Auto eingeklemmt.

Auf dem Gelände der Firma Stader Saatzucht eG stand ein Transporter der Chemikalien geladen hatte. Aus ungeklärter Ursache liefen unbekannte Flüssigkeiten von der Ladefläche.

Die Kameraden hatten mehrere Aufgaben zu bewältigen und aus diesem Grund mussten von der Einsatzleitung mehrere Einsatzabschnitte gebildet werden.
Abschnitt 1 - Menschenrettung und Brandbekämpfung
Abschnitt 2 - Menschenrettung eingeklemmte Person
Abschnitt 3 - Auffangen von Gefahrgut und abdichten von Behältern

Ziel dieser Übung waren Kenntnisse der Örtlichkeiten zu erhalten, Menschenrettung unter erschwerten Bedingungen zu proben, Überprüfung der Wasserversorgung im Einsatzgebiet, Festigung der Eigensicherung und der Umgang mit gefährlichen Stoffen.

Vielen Dank an alle Helfer und Unterstützer wie dem Rettungsdienst, den "Opfern" (Frauen und Töchter der Kameraden), den Kameraden der ÖEL aus verschiedenen anderen Ortswehren und der Ortswehr Zahrensen.

Unser ganz besonderer Dank geht an die Firmen AGRAVIS Technik und Stader Saatzucht eG für die zur Verfügung Stellung ihrer Objekte und auch an die Firma Bosselmann aus Heber für den Unfallwagen.

 

Sturm Herwart hält Feuerwehr in Atem, 29.10.2017


Schneverdingen ( ssc ) Nach gut 12 Stunden Einsatzzeit und unzähligen beseitigten Sturmschäden konnten auch die letzten Einsatzkräfte in die Feuerwache einrücken und nach Hause zu Ihren Familien zurückkehren. Im gesamten Stadtgebiet galt es Sturmschäden zu beseitigen die "Herwart" verursacht hat. Diverse PKW wurden unter Bäumen begraben und mussten freigesägt werden. Des Weiteren wurden ungewöhnlich viele Häuser in Mitleidenschaft gezogen. Große Eichen kippten auf Dächer und verursachten Schäden. Aufgrund der großen und unübersichtlichen Lage wurde die Örtliche Einsatzleitung ( ÖEL ) installiert. Die Feuerwehr Schneverdingen, sowie deren Ortswehren, haben dabei weit über 50 Einsätze abgearbeitet.

 

Feuer ehemalige Endo-Klinik Wintermoor, 21.10.2017

Wintermoor ( ssc ) In der Nacht von Freitag 20.10.2017 auf Samstag 21.10.2017 wurden die Ortsfeuerwehren Schneverdingen, Wintermoor und Zahrensen zu einem Brand in die ehemalige Endo Klinik in Wintermoor gerufen. Aus noch unbekannter Ursache kam es in einem der Gebäude im Keller zu einem Feuer. Die ersten Einsatzkräfte gingen unter schweren Atemschutz in das Gebäude vor und konnten mit Hilfe eines C-Rohres den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr konnten nach gut einer Stunde den Einsatzort wieder verlassen.

 

Feuer in Bürokomplex, 13.10.2017

Schneverdingen ( ssc ) Am Freitag den 13. Oktober wurde die Ortsfeuerwehr Schneverdingen, sowie die Feuerwehr Zahrensen mit der Fachgruppe Atemschutz gegen 19:10Uhr zu einem Feuer-Y ( Feuer, Menschenleben in Gefahr ) alarmiert. Aus noch unbekannter Ursache kam es in einem Bürogebäude samt Friseursalon zu einem verheerenden Brand.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass noch mindestens acht Personen im Gebäude vermisst werden. Lautstark machten sich bereits mehrere Personen an Fenstern des Gebäudes bemerkbar. Des Weiteren stand die angrenzende Scheune im Vollbrand.
Zur Menschenrettung wurden mehrere Atemschutztrupps gleichzeitig in das Gebäude geschickt. Aufgrund der starken Verrauchung und der labyrinthartigen Raumaufteilung, stellte sich die Suche der Vermissten Personen als sehr schwierig dar. Für vier Personen war der Rettungsweg im Gebäude versperrt, sie mussten mit der Drehleiter, sowie mit einer Steckleiter gerettet werden.
Nach der Rettung wurde die Scheune mit einem C-Strahlrohr, sowie dem Wenderohr der Drehleiter und einem Wasserwerfer gelöscht. Aufgrund der großen Einsatzlage wurden zwei Brandabschnitte vom Einsatzleiter gebildet. Einen Abschnitt für den Innenbereich, einen für den Außenbereich. Des Weiteren wurde die Örtliche Einsatzleitung hinzugezogen.
Nachdem die letzte vermisste Person gerettet und dem Rettungsdienst übergeben wurde, kam der erlösende Funkspruch: „Übungsleiter an alle: Übungsende, zum Abmarsch fertig“.
Insgesamt waren knapp 50 Einsatzkräfte und zehn Fahrzeuge der Feuerwehr, sowie des Rettungsdienstes vor Ort. Es wurden Zehn Personen erfolgreich aus den Gefahrenbereichen gerettet.
Nachdem die Einsatzbereitschaft in der Feuerwache hergestellt wurde richteten die Organisatoren, Zugführer Marian Westermann und sein Stellvertreter Kai Bollenbach, noch ein paar Worte an die Teilnehmer. Die gesteckten Ziele wurden erreicht und die Abarbeitung der Übung war gut. Ein besonderer Dank ging an die Familie Bosselmann, die das Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hatte.

 
Sturmschäden, 05.10.2017
 
Schneverdingen ( ssc ) Am heutigen Donnerstag 14:13 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Schneverdingen zu einem THY ( Technische Hilfeleistung - Menschenleben in Gefahr ) Baum auf Auto, auf die Alte Landesstrasse in Richtung Bundesstraße 3 gerufen. Glück im Unglück hatten die PKW Insassen, diese konnten ihr Fahrzeug aus eigener Kraft leicht verletzt verlassen.
Aufgrund der sich anhäufenden Unwettereinsätze, entschied die Einsatzleitung um 14:37 Uhr die Örtliche Einsatzleitung ( ÖEL ) zu alarmieren. 7 Kameraden koordinierten fortan die anfallenden Einsätze. So wurden im weiteren Verlauf des Nachmittages weit über 40 Einsätze im gesamten Stadtgebiet Schneverdingen von den Ortswehren und dem Bauhof abgearbeitet.
 
 
Schwerer Verkehrsunfall auf der B 3 bei Barrl
 
Drei schwer Verletzte nach Zusammenstoß zweier Pkw
 
(dd) Barrl/Schneverdingen - Am Sonntagabend gegen 18:25 Uhr stießen auf der B 3 Höhe Barrl zwei Pkw im Kurvenbereich aus bislang ungeklärter Ursache zusammen. Dabei wurden drei Menschen schwer verletzt. Ein Fahrzeug wurde beim dem Unfall in den tiefer liegenden Straßengraben geschleudert. Glück im Unglück für die Betroffenen, zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Hankensbüttel kamen auf den Unfall zu und begannen direkt mit der technischen Rettung der Eingeklemmten. Die Feuerwehrfahrzeuge aus dem Landkreis Gifhorn waren auf dem Rückweg von Feuerwehrwettbewerben in Klein Meckelsen (Rotenburg/Wümme).
Die zuständigen Feuerwehren Insel, Schneverdingen, drei Rettungswagen, ein Notarzt, zwei Polizeistreifen und ein Rettungshubschrauber aus Hamburg kamen kurze Zeit später zur Unterstützung hinzu. Die drei Verletzten wurden mit Rettungswagen und Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die B 3 war während der Rettungs- und Aufräumarbeiten in Höhe Barrl voll gesperrt.
 
Text und Bilder: Daniel Dwenger, stellv. Pressesprecher Kreisfeuerwehr Heidekreis

 

 

 

Brennt PKW unter Carport, 18.08.2017

Zu einem PKW-Brand im Seekamp wurde die Ortswehr Schneverdingen gegen 02:06 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein PKW bereits in Vollbrand unter einem Carport. Das Feuer konnte schnell unter schwerem Atemschutz mit Wasser und Schaum gelöscht werden. Neben dem zerstörten PKW und dem Carport wurde auch eine Garage in Mitleidenschaft gezogen. Ebenso wurde versucht ein Holzstapel hinter dem PKW in Brand zu setzten. Nach gut einer Stunde konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.

 

Unwettereinsatz, 15.08.2017

Nachdem am Abend durch schwere Niederschläge einige Straßen im Stadtgebiet von Schneverdingen überflutet waren, wurde die Ortswehr Schneverdingen mit der Drehleiter zur Unterstützung der Ortswehr Schülern gegen 20:47 Uhr alarmiert. Auf der L 171 zwischen Schülern und Sprengel drohte ein Baum auf die Fahrbahn zu stürzen. Der Baum, eine Eiche von etwa 80 cm Durchmesser, der von einem Blitz regelrecht gespalten wurde musste mit Hilfe der Drehleiter von der Baumkrone an abwärts abgetragen werden.  Gegen Mitternacht konnten die Einsatzkräfte aus Schneverdingen die Einsatzstelle verlassen. Während der Maßnahme musste die Landstraße komplett gesperrt werden.

 

 

 

Brennt Wohnmobil in Insel, 02.05.2017

Aus noch ungeklärter Ursache geriet ein Wohnmobil mit Gasflaschen in der Ortschaft Insel in Brand. Als die ersten Einsatzkräfte aus Insel und Schneverdingen eintrafen stand das Wohnmobil bereits in Vollbrand. Noch bevor das Feuer auf ein Wohnhaus übergreifen konnte wurden die Flammen aus mehreren Rohren und einem Wenderohr gelöscht. Während der Löscharbeiten wurden die Gasflaschen gekühlt, die bereits über das Sicherheitsventil ihren Inhalt entleerten, und später geborgen. Die Ortswehren Schneverdingen und Insel waren mit fünf Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften, sowie die Polizei mit zwei Streifenwagen vor Ort.

 

 

Ausgelöster Heimrauchmelder, 29.04.2017

Vergessenes Essen war der Grund für das Auslösen eines Heimrauchmelders in einem Mehrfamilienhaus in der Theodor-Storm-Straße. Aufmerksame Nachbarn hörten den Alarm und verständigten die Feuerwehr. Die gegen 08:28 Uhr alarmierten Ortswehren Schneverdingen und Zahrensen öffneten die Wohnungstür und brachten den sich noch in der Wohnung befindenden Bewohner ins Freie. Das Essen wurde vom Herd genommen und die Wohnung gelüftet. Neben den 33 Einsatzkräften der Feuerwehr waren noch der Rettungsdienst mit  zwei RTW und die Polizei vor Ort.

 

Wohnhaus durch Feuer schwer beschädigt, 23.04.2017
 
Bewohner bleiben unverletzt
 
Schneverdingen/Heidekreis (dd) Am Sonntagnachmittag gegen 15:11 Uhr wurde ein Wohnhaus im Mühlenweg in Schneverdingen durch ein Feuer stark beschädigt. Die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht im Haus.
Die Feuerwehr Schneverdingen wurde mit dem Stichwort „unklare Rauchentwicklung“ in das dicht bebaute Wohngebiet alarmiert. Aus dem Dach des zweigeschossigen Gebäudes drang bereits dichter Rauch. Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen vor um das Feuer im Inneren des Gebäudes zu bekämpfen. Da sich das Feuer auch in den Dachstuhl ausgebreitet hatte musste dieser teilweise abgedeckt werden. Dazu wurden die Ortsfeuerwehren Zahrensen und Heber mit weiteren Atemschutztrupps und der Abrollbehälter Atemschutz aus der FTZ in Soltau nachalarmiert. Über Steckleitern und aus dem Korb der Drehleiter wurden die Pfannen entfernt und das Feuer bekämpft. Nach ca. zwei Stunden waren alle Flammen gelöscht, es kamen ca. 20 Atemschutztrupps zum Einsatz.
Vor Ort waren ca. 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Polizei mit 19 Fahrzeugen. Ebenfalls an der Einsatzstelle waren Stadtbrandmeister Schneverdingen Manfred Ehlermann und sein Stellvertreter Christian Schmalenberg, sowie Abschnittsleiter Nord Thomas Ruß.
 
Text und Bilder: Daniel Dwenger, stellv. Pressesprecher Kreisfeuerwehr Heidekreis
 
 
 
 

 

 

 

 

Gebäude der ehemaligen Endo Klinik brennt ab, 17.02.2017

109 Feuerwehrkräfte im Einsatz

(dd) Ein Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Endo Klinik in Ehrhorn bei Schneverdingen brannte in der Nacht von Freitag auf Samstag komplett nieder.

109 Einsatzkräfte der Feuerwehren Ehrhorn-Wintermoor, Schneverdingen, Heber, Zahrensen, Bispingen und Behringen waren mit 16 Fahrzeugen im Einsatz um die Flammen zu bekämpfen. Dabei stellte sich die Löschwasserversorgung auf dem dicht bewachsenen Gelände als sehr schwierig heraus. Die Feuerwehr verlegte daher mehrere hundert Meter Schlauchleitung zu einem Löschwasserbrunnen. Außerdem wurden weitere Wasserführende Fahrzeuge aus Bispingen und Behringen nachalarmiert.
Mit 10 Rohren und einem Wenderohr aus dem Korb der Drehleiter wurden die Flammen in dem eingeschossigen Gebäude bekämpft. Das Dach stürzte bereits nach kurzer Zeit von selbst ein. Mit einem Radlader wurde weitere Gebäudeteile eingerissen um an alle Brandnester heran zu kommen.
Erst gegen 06.30 Uhr am nächsten Morgen waren alle Feuerwehrkräfte wieder eingerückt.
Im Einsatz waren außerdem ein Rettungswagen des DRK Schneverdingen, die Polizei, Stadtbrandmeister Manfred Ehlermann, sein Stellvertreter Christian Schmalenberg, Gemeindebrandmeister Bispingen Carsten Renk und Abschnittsleiter Thomas Ruß.

Text und Bilder: Daniel Dwenger, stellv. Pressesprecher Kreisfeuerwehr Heidekreis

 

 

Ausgelöster Rauchmelder im Moorweg, 11.02.2017

Die Ortsfeuerwehren Schneverdingen und Zahrensen wurden am heutigen Morgen gegen 04:33 Uhr zu einem ausgelösten Rauchmelder in einem Mehrfamilienhaus  im Moorweg alarmiert.  Grund für das Auslösen des Rauchmelders war ein brennender Mikrowellenherd. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war dieser bereits vom Bewohner gelöscht und vor die Haustür verbracht. Nach Kontrolle des Brandherdes und Lüften der Wohnung konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle nach etwa einer halben Stunde wieder verlassen. Nicht auszudenken was der Brand ohne vorhandenen Rauchmelder für Folgen hätte haben können. Fazit, RAUCHMELDER retten LEBEN!!!

   
© Freiwillige Feuerwehr Schneverdingen